[Rezension] Ich dreh gleich durch!Tagebuch eines ADHS-Kindes und seiner genervten Leidensgenossen von Anna Maria Sanders

Ich dreh gleich durch von Anna Maria Sanders

Titel: Ich dreh gleich durch! Tagebuch eines ADHS-Kindes und seiner genervten Leidensgenossen

Autor: Anna Maria Sanders

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

ET: 25.04.2016

Preis: 18,99€

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Klappentext:

Das besondere ADHS-Buch – klug, witzig, hilfreich

Max tickt anders. Das macht sein Leben kompliziert. Und das seiner Mitmenschen entsetzlich anstrengend. Max hat ADHS: Er ist unüberlegt, impulsiv, unkonzentriert, hibbelig, aufgekratzt, planlos, hört nie zu, verliert und vergisst alles, bringt sich und andere ständig in Gefahr.

In diesem Tagebuch lässt Max sich auf unterhaltsame Weise über all die kleinen und großen Katastrophen aus, die er tagtäglich verursacht. Aber auch seine Mitmenschen schreiben sich ihre liebe Not mit dem Energiebündel von der Seele. So erleben die Leser eine Situation aus zwei Blickwinkeln – und das ist mitunter brüllend komisch.

Anna Maria Sanders Buch erlaubt einen tiefen, aber dennoch humorvollen Einblick in die Seelenwelt von Betroffenen und »Mitleidenden«, der beide Seiten besser verstehen lässt.

  • Das erste Buch, das Einblick in die Gefühlswelt eines ADHS-Kindes gibt
  • Ein Buch, das auch die Perspektive des Umfeldes beleuchtet: Wie wirkt ein ADHS-Kind?
  • Authentisch und humorvoll geschrieben von einer Mutter, die Lösungen hat
  • Ein Muss für Eltern, Großeltern, Geschwister und Pädagogen in Schule und Kindergarten

Meine Rezension:

Bei dem Buch handelt es sich um ein Rezensions Exemplar direkt vom Verlag. Danke an den Verlag für die Bereitstellung.

Berufsbedingt hat mich dieses Buch thematisch sehr ansgeprochen. Ich befinde mich aktuell im Anerkennungsjahr zur Erzieherin und gerade diese Diagnose kommt in meinem Beruf sehr häufig vor. Deshalb war es für mich sehr spannend ein Buch über das Thema zu lesen, was nicht unbedingt ein Fachbuch ist.

Mir war es wichtig auch mal die Sichtweise der Menschen zu erfahren, die mit einem Kind zusammenleben, dass ADHS hat.

Bei der Autorin des Buches handelt es sich nämlich um eine Mutter, dessen Sohn ADHS diagnostiziert bekommen hat. Die Mutter hat das Buch wie ein Tagebuch aufgebaut in dem jeder der „Betroffenen“ mal zur Sprache kommt. So erfährt man sehr viel direkt von dem Sohn „Max“ , aber auch der Bruder und einige andere aus der Familie.

Das Buch verdeutlicht sehr gut, wie Kinder mit ADHS ihre Umgebung und Umwelt wahrnehmen und man bekommt somit ein gutes Bild über diese Thematik.

Außerdem ist es meiner Meinung nach sehr förderlich auch mal aus den Augen der Kinder die Welt zu erleben, da man es somit vielleicht besser nachvollziehen kann, was in ihnen vorgeht und somit kann man diese KInder auch etwas besser verstehen.

Deshalb empfehlen ich jedem dieses Buch, den die Thematik interessiert oder der in einem Sozialen Beruf mit Kindern arbeitet! Denn es erschafft einen offeneren und aufmersameren Blick auf dieses Thema.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 Punkten, auch wenn solch ein Buch eigentlich nicht wirklich bewertet werden kann. Mir hat es sehr gut gefallen.

 

 

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Ein Kommentar zu „[Rezension] Ich dreh gleich durch!Tagebuch eines ADHS-Kindes und seiner genervten Leidensgenossen von Anna Maria Sanders

  1. Sehr interessant 🙂
    Finde es übrigens toll, dass du dich mit solchen Themen beschäftigst und darüber liest.
    Sowas würde ich mir bei einigen Kollegen wünschen 😀 Ebenso Fort- und Weiterbildungen.
    Oft hat man ja irgendwann ein Brett vor dem Kopf.

    Gefällt 1 Person

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